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Pädagogische ArbeitPädagogische Arbeit

Eingewöhnung

Ansprechpartner

Katharina Reiff

Tel: 09621 - 47 45 57
E-Mail: reiff(at)kvamberg-sulzbach.brk.de

Unser Bild vom Kind

Jedes Kind ist ein aktives Wesen, das seine Entwicklung mitgestaltet und seine Bildung aktiv mit konstruiert. Wir sehen uns hier als Bildungspartner und akzeptieren und respektieren alle Kinder als vollwertige Persönlichkeiten. 

Weitere Standpunkte die wir vertreten:

  • Jedes Kind hat individuelle Stärken und Schwächen
  • Jedes Kind ist wertvoll
  • Jedes Kind hat persönliche Bedürfnisse
  • Jedes Kind braucht offenen Zugang und Zuwendung
  • Jedes Kind braucht Zeit

 

Im Vordergrund unserer pädagogischen Arbeit steht die Entwicklung und Entfaltung der Persönlichkeit des Kindes. Hierbei wollen wir , Ihr Kind mit Freispiel und altersgerechten Angeboten unterstützen. Durch tägliche Rituale , wie zum Beispiel den Morgenkreis und die gemeinsame Brotzeit entsteht ein Gefühl der Sicherheit im Krippenalltag.

Die natürliche Neugier der Kinder, sowie das Bedürfnis neue Dinge zu entdecken und zu erforschen, wird in unserer Pädagogik ebenso unterstützt.

Daher wollen wir den Kindern die Möglichkeit geben, ihre Freude am Bewegen, Erforschen und Entdecken durch häufige Gartenbesuche oder im großen Spielflur auszuleben. Um den Kindern das Forschen in der Natur zu ermöglichen, legen wir Wert auf Spaziergänge und das Spielen an der frischen Luft.

Selbstständigkeitsentwicklung ist ebenso ein Aspekt in unserer Pädagogik. So probieren wir bspw. Eigene An- und Ausziehversuche, selbstständiges Essen und Hände waschen, usw.

Die Sauberkeitserziehung ist weiterer Bestandteil unserer Arbeit.  Wir wickeln die Kinder, begleiten sie beim Gang zur Toilette und schaffen eine ruhige Atmosphäre, damit die Kinder ohne zeitlichen Druck „sauber“ werden dürfen. 

Eingewöhungsphase nach dem Berliner Modell

Den Übergang vom Elternhaus in die Krippe wollen wir gemeinsam mit den Eltern planen und gestalten. Wichtig ist, dass das Kind zu den neuen Bezugspersonen in der Krippe langsam eine Bindung aufbauen kann. Daher ist in dieser Phase die Begleitung einer vertrauten Bezugsperson (Mutter, Vater, Oma…) die dem Kind bestens ist, besonders wichtig.

Das Kind soll langsam die neue Umgebung und die neuen Bezugspersonen kennenlernen undVertrauen aufbauen. Es kann dabei jederzeit zu seiner Mama zurückkehren, wenn es das Bedürfnis danach hat. Die Mutter zieht sich aber im Raum langsam zurück und nimmt nach und nach die Rolle des Beobachters ein.

Daher sollen die ersten drei Tage Vater und Mutter gemeinsam so für eine Stunde mit dem Kind zu uns kommen. Die Erzieher nehmen langsam Kontakt zum Kind auf. Dies geschieht am einfachsten über dem Kind von zu Hause vertrauten Spielsachen (Eingewöhnungsgespräch). Das pädagogische Personal begleitet das Kind und die Mutter beim Wickeln und setzt sich mit an den Brotzeitisch. Wenn die Erzieherin merkt, dass das Kind offener wird, übernimmt sie langsam gewisse Aufgaben. In dieser Zeit erfolgt kein Trennungsversuch.

Der erste Trennungsversuch erfolgt am 4. Tag. Die Mutter/Vater verabschiedet sich kurz, verlässt den Raum und bleibt in der Nähe, um schnell wieder geholt werden zu können. Die maximale Trennungszeit am ersten Tag beträgt 30 Minuten. Je nach Verlauf der ersten Trennung entscheidet sich der weitere Verlauf der Eingewöhnung. Bei einem guten Verlauf entscheidet man sich für eine kurze Eingewöhnung  von ca. 1 Woche. Die Trennungszeit wird dann langsam gesteigert.

Bei Kindern, die am 4. Tag noch große Lösungsprobleme zeigen, entscheidet man sich für einen längeren Eingewöhnungsprozess.  Ein erneuter Trennungsversuch findet erst wieder ab dem 7. Tag statt. Erst wenn das Kind sich langsam von der Erzieherin trösten lässt, werden die Trennungszeiträume vergrößert. Hierbei ist es besonders wichtig, dass Sie uns stets Ihre aktuelle Telefonnummer bzw. Handynummer mitteilen.

Als Hilfsmittel bitten wir Sie, etwas Vertrautes (Kuscheltier, Schnuller, Fotos der Familie) mit in die Krippengruppe zu bringen. Somit wird die Eingewöhnung unterstützt und gefördert.