Portrait einer Mutter mit Baby. Foto: M. Eram / DRK e.V.
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Eingewöhnung

Ansprechpartner

Eileen Hauenstein

Tel: +49 171 5590031
E-Mail: hauenstein(at)kvamberg-sulzbach.brk.de

Eingewöhnungsphase nach dem Berliner Modell

Den Übergang vom Elternhaus in die Krippe oder Kindergarten wollen wir gemeinsam mit den Eltern planen und gestalten. Wichtig ist, dass das Kind zu den neuen Bezugspersonen in der Einrichtung langsam eine Bindung aufbauen kann. Daher ist in dieser Phase die Begleitung einer vertrauten Bezugsperson (Mama, Papa, Oma…) für das Kind besonders wichtig.

Das Kind soll langsam die neue Umgebung und die neuen Bezugspersonen kennenlernen und Vertrauen aufbauen. Es kann dabei jederzeit zu seiner Mama zurückkehren, wenn es das Bedürfnis danach hat. Die Mutter zieht sich aber im Raum langsam zurück und nimmt nach und nach die Rolle des Beobachters ein.

Daher sollten die ersten drei Tage eine Bezugsperson gemeinsam für eine Stunde mit dem Kind zu uns kommen. Die Erzieher nehmen langsam Kontakt zum Kind auf. Dies geschieht am einfachsten durch vertraute Spielsachen von zu Hause. Das pädagogische Personal begleitet das Kind und die Bezugsperson bei Wickeln und setzt sich mit an den Brotzeittisch. Wenn die Erzieherin merkt, dass das Kind offener wird, übernimmt sie langsam gewisse Aufgaben. In dieser Zeit erfolgt kein Trennungsversuch.

Der erste Trennungsversuch erfolgt am 4. Tag. Die Mutter/ der Vater verabschiedet sich kurz, verlässt den Raum und bleibt in der Nähe, um schnell wieder geholt werden zu können. Die maximale Trennungszeit am ersten Tag beträgt 30 Minuten. Je nach Verlauf der ersten Trennung entscheidet sich der weitere Verlauf der Eingewöhnung. Bei einem guten Verlauf entscheidet man sich für eine kurze Eingewöhnung von ca. 1 Woche. Die Trennungszeit wird dann langsam gesteigert.

Bei Kindern, die am 4. Tag noch große Lösungsprobleme zeigen, entscheidet man sich für einen längeren Eingewöhnungsprozess. Ein erneuter Trennungsversuch findet erst wieder ab dem 7. Tag statt. Erst wenn das Kind sich langsam von der Erzieherin trösten lässt, werden die Trennungszeiträume vergrößert. Hierbei ist es besonders wichtig, dass Sie uns stets Ihre aktuelle Telefonnummer bzw. Handynummer mitteilen.

Als Hilfsmittel bitten wir Sie, etwas Vertrautes (Kuscheltier, Schnuller, Fotos der Familie) mit in die Einrichtung zu bringen. Somit wird die Eingewöhnung unterstützt und gefördert.

Lernen

  • Spiel – und Lernräume entdecken
  • Soziale Kontakte knüpfen
  • Integration und Inklusion
  • Entwicklung von Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein
  • Neue Erfahrungen sammeln, Neues entdecken
  • Gemeinsam etwas erleben und unternehmen
  • Experimentieren, ausprobieren, staunen
  • Phantasie entwickeln und mit einbringen
  • Eigene Wünsche und Bedürfnisse entdecken und befriedigen
  • Rücksichtnahme
  • Auseinandersetzung mit Problemen
  • Kennenlernen der Umwelt, Umgebung
  • Zusammenhänge durchschauen und begreifen
  • Zeit haben, um Erfahrungen zu sammeln
  • Projektarbeit

 

Dies geschieht bei uns im Alltag durch:

  • Zeit haben für die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes
  • Freispiel, d.h. das Kind kann selbst entscheiden mit was es Spielen möchte
  • Gemeinsame Aktivitäten
  • Morgenkreis, Abschiedskreis
  • Angebote nach dem Bayer. Bildungs- und Erziehungsplan
  • Angebote in Klein und Großgruppen
  • Altersgerechte Angebote
  • Vorschulerziehung am Vormittag
  • Bewegungsabbau durch täglichen Besuch im Garten und wöchentlichen Spaziergängen in Rosenberg