Portrait einer Mutter mit Baby. Foto: M. Eram / DRK e.V.
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Eingewöhnung nach dem Berliner Modell

Ansprechpartner

Katharina Reiff

E-Mail: reiff(at)kvamberg-sulzbach.brk.de
Tel.: 01732982337

Die Eingewöhnungszeit ist von entscheidender Bedeutung für das Wohlbefinden von Kindern und Eltern in unserer Einrichtung und wird individuell auf diese abgestimmt. 

Der Übergang vom Elternhaus in die Kinderkrippe oder in den Kindergarten stellt eine große Herausforderung dar.
Wir orientieren uns  sowohl in der Kinderkrippe, als auch im Kindergarten an dem Berliner Modell.
Die Länge der Eingewöhnung hängt von der Art des Übergangs, sowie des sozial-emotionalen Befindens des Kindes ab.
Wir möchten Ihnen das Berliner Eingewöhnungsmodell kurz vorstellen.

  • 1. Grundphase

    Sie kommen mit Ihrem Kind zusammen in die Einrichtung. Gemeinsam verbringen sie ca. 1,5 Stunden in der Krippen- oder Kindergartengruppe. In der Krippe dauert die Grundphase drei Tage an. Das heißt: An den ersten drei Tagen findet in der Regel kein Trennungsversuch statt. Sollten wir gemeinsam mit Ihnen feststellen, dass das Kind bereits sehr offen auf die Krippengruppe und das pädagogische Personal zugeht, können individuelle Absprachen getroffen werden.

    Im Kindergarten planen wir die Grundphase mit 1 bis 2 Tagen. Je nach Wohlbefinden des Kindes.

  • 2. Erster Trennungsversuch

    Findet sich das Kind im Großen und Ganzen in der Gruppe zurecht und löst es sich immer mehr von der Bezugsperson, findet ein erster Trennungsversuch statt. Einige Minuten nach der Ankunft im Gruppenraum verabschiedet sich die Bezugsperson vom Kind, verlässt den Raum und bleibt in der Nähe. Die Dauer der ersten Trennungszeit wird im Vorfeld vereinbart. In der Kinderkrippe beträgt die erste Trennungszeit max. 30 min. im Kindergarten wird  die erste Trennungszeit länger sein.

    Je nach Verlauf der ersten Trennung, entscheidet das pädagogische Fachpersonal in wie weit die Trennungsphasen ausgeweitet werden.

  • 3. Stabilisierungsphase

    Je nach emotionaler Befindlichkeit des Kindes dauert die Eingewöhnung länger oder kürzer. Wichtig für Sie als Eltern ist es, ausreichend Zeit einzuplanen um den Kind eine Eingewöhnung ohne Druck zu ermöglichen.

  • 4. Schlussphase

    Die Bezugsperson befindet sich nicht mehr in unserer Kita bzw. in der Nähe, ist jedoch jederzeit erreichbar, um das Kind in besonderen Fällen aufzufangen.