DRK, Kindergarten, Mettmann, Kind Foto: A. Zelck / DRK e.V.
Über das Bundesprogramm „Kita-Einstieg“Über das Bundesprogramm „Kita-Einstieg“

Das Bundesprogramm „Kita-Einstieg - Brücken bauen in frühe Bildung“

Ansprechpartner

Nadine Jans
Tel: 09621 - 47450
E-Mail:  jans@kvamberg-sulzbach.de 

Warum Kindertagesbetreuung so wichtig ist

Jedes Kind in Deutschland sollte die gleichen Möglichkeiten erhalten, sich optimal entwickeln und die eigenen Potenziale entfalten zu können. Allerdings ist das Aufwachsen der Kinder in Deutschland stark durch Merkmale des familiären Hintergrunds bestimmt, sodass Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten ungleich verteilt sind. Dieses Phänomen kann jedoch durch gute Kindertagesbetreuungsangebote abgefangen werden und die Start- und Bildungschancen der Kinder können durch eine individuelle, anregende und vielfältige pädagogische Förderung verbessert werden. Somit ist eine gute Kindertagesbetreuung in der Lage, unabhängig von der Herkunft, dem Geschlecht, der kulturellen und ethnischen Zugehörigkeit der Kinder oder dem sozialen Status der Familie, gleiche Startbedingungen und gleiche Chancen für die Kinder, zu schaffen. Dies hat Auswirkungen auf ihre Bildungserfolge, die spätere berufliche und gesellschaftliche Teilhabe sowie auf eine gelingende Integration von Kindern nichtdeutscher Herkunft.

Was das Bundesprogramm „Kita-Einstieg“ leistet.

Vom Besuch der Kindertagesbetreuung als Form der frühen Bildung und der damit verbundenen positiven Auswirkungen profitieren jedoch nicht alle Familien gleichermaßen. Im April 2017 ist deshalb das Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“, des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend an insgesamt 153 bundesweiten Standorten gestartet, welches diese Zielgruppe in den Blick nimmt. Dies können Familien sein, die in ökonomischen Risikolagen, familiärer Bildungsbenachteiligung oder stark belasteten Sozial- und Wohnverhältnissen leben. Ebenso stehen Kinder mit Fluchthintergrund im Fokus des Programms.
Einer dieser Standorte ist die Stadt Amberg, an dem das Programm in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Amberg und dem BRK Kreisverband Amberg-Sulzbach durchgeführt wird.
Ziel dieses Programms ist es auch in Amberg, durch niedrigschwellige Angebote erste Berührungspunkte und Einblicke in das System der Kindertagesbetreuung zu schaffen. Ebenso, sollen die Familien durch diese Angebote über die Möglichkeiten der frühen Bildung in Deutschland informiert werden.  

Mila und Ahmed - zwei Kinder aus Amberg

Auch Mila und Ahmed sind Kinder, die bisher noch keinen Kindergarten besuchen. Gründe dafür sind, dass Milas Eltern sich nicht so gut auskennen was das Thema Kindergarten betrifft. Und noch dazu haben die Eltern nicht so viel Geld, sodass sie Angst haben, dass der Kindergarten für Mila zu teuer sein könnte. Ahmed und seine Eltern hingegen sind erst seit kurzem in Deutschland und können noch nicht so gut Deutsch sprechen und verstehen daher nicht so richtig, was ein Kindergarten überhaupt ist und wie das in Deutschland abläuft. Sie sind aber sehr interessiert daran, dass Ahmed mit anderen Kindern in Kontakt kommt, neue Freunde findet und deutsch lernen kann.

Für diese beiden Familien bietet das Bundesprogramm „KitaEinstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ die Möglichkeit sich zu erkundigen und zu entdecken, was eine Kinderkrippe und ein Kindergarten ist und wie dieses System in Deutschland funktioniert.